Schnell, schneller, Lichtgeschwindigkeit!

Lichtwellenleiter (LWL) sind Leitungen zur Übertragung von Licht. Das Licht wird dabei in Fasern aus Quarzglas oder Kunststoff (polymere optische Faser) geführt.

Sie werden häufig auch als Glasfaserkabel bezeichnet, wobei in diesen typischerweise mehrere Lichtwellenleiter gebündelt werden, die zudem zum Schutz und zur Stabilisierung der einzelnen Fasern entsprechend mechanisch verstärkt sind.

Physikalisch gesehen sind Lichtwellenleiter aus konzentrischen Schichten aufgebaut; im Zentrum liegt der lichtführende Kern, der umgeben ist von einem Mantel mit einem etwas niedrigeren Brechungsindex sowie von weiteren Schutzschichten aus Kunststoff. Je nach Anwendungsfall hat der Kern einen Durchmesser von einigen Mikrometern bis zu über einem Millimeter.

Unser Portfolio für zukunftssichere Glasfaser-Netzwerke:

Beratung & Planung

Realisierung & Umsetzung

Diagnose & Service

Wissenswertes

Beratung & Planung

Mit unserem langjährigen Know-how können wir Sie bereits in der Planungsphase von Glasfasernetzen umfassend beraten und unterstützen.

Ein Bereich unseres Unternehmens ist spezialisiert auf die Lebensader für digitale Kommunikation „Glasfaser“. Diese haarfeine Faser ist inzwischen das leistungsfähigste Bindeglied jeglicher technischer Kommunikationsprozesse.

Unsere Kompetenzen beginnen bei der Struktur- und Kabelplanung bis hin zum fertigen Backbone des Datennetzwerks. Dabei kann es sich um LAN- oder RZ-, Metro- oder WAN-Infrastrukturen handeln.

Backbone und Datennetze

LAN- und Rechenzentrum

Industrie- und Produktions-Netze

Campus-, Metro- und WAN-Netze

FTTx-Netze

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Realisierung & Umsetzung

Glasfaser stellt immer häufiger das Backbone des Datennetzwerks dar. Ob im LAN oder RZ Bereich, ob im Metro oder im WAN – auf allen Strecken werden LWL Verbindungen hoher Qualität erwartet. Um das sicherzustellen braucht es die entsprechende Spleiss- und Messtechnik und erfahrenen Umgang damit.

Dabei reicht es heute nicht mehr aus, die Spleiss- und Messarbeiten nur zur gegenwärtigen Zufriedenheit des Kunden – sondern vor allem normengemäß und zukunftssicher durchzuführen.

Wir bieten Ihnen im Bereich
Planung – Montage – Installation

Neuinstallation und Umbau von Lichtwellenleiternetzwerken

Spleißarbeiten, thermischer Fusionsspleiß mit Geräten von FITEL

Spleißen von Singlemode (Monomode) und Multimode

Steckertypen u.a. SC, LC, E2000, auch noch ST

Standards u.a. OM2, OM3, OM4, OM5, OS2

Netzwerkmodernisierung und -erweiterung

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Diagnose & Service

Der letzte Abschnitt eines Projektes, nämlich die Inbetriebnahme des Netzwerkes, wird sehr oft nachlässig betrachtet. Dabei sollte gerade diesem Bereich eine entsprechende Aufmerksamkeit gegeben werden, weil es letztendlich die Qualität der vorangegangenen Leistungen dokumentiert – und am Ende einen sehr wichtigen Indikator für die spätere Leistungsfähigkeit der neuen Infrastruktur darstellt.

Mittels hochwertiger Messtechnik bieten wir
Messen – Prüfen – Dokumentieren

OTDR: AFL, EXFO, VIAVI Solutions

Messung von Glasfasernetzwerken

Messung einzelner Fasern

Dokumentation bestehender LWL-Netzwerke

Dokumentation neu installierter LWL-Netzwerke

Zertifizierung von LWL-Netzwerken

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Wissenswertes rund um die “Glasfaser”

Was bedeutet Glasfaser spleißen?

In der Praxis bestehen Glasfaserkabel oftmals aus einzelnen (Teil-)Strecken oder Segmenten. Den Vorgang des Verbinden von Kabelenden nennt man “Spleißen”.
Er erfordert nicht nur ein hohes handwerkliches Geschick und maximale Präzision, sondern ebenfalls Spezialwissen und jahrelange Erfahrung.

Mit entsprechenden Vorrichtungen und Lichteinkopplung werden die Glasfasern exakt zusammengeführt und dann mittels Lichtbogenschweißen verbunden, das sogenannte Spleißen der Glasfaser. Ohne das Spleißen können die sensiblen Lichtwellen nicht unterbrechungsfrei durch die dünnen Kabel geschickt werden. Dadurch bildet dieser Vorgang die Grundlage für blitzschnelle Kommunikation in der modernen Gesellschaft.

Was sind Spleißboxen?

Für das Spleißen von Glasfasern sind entsprechende Schutzgehäuse, sogenannte LWL-Spleißboxen erforderlich. Hier werden die Glasfasern meistens mittels Pigtails zusammengeführt. Pigtails sind optische Fasern mit einem konfektionierten Stecker, der in speziellen Herstellerwerken mit äußerster Präzision gefertigt wird.

LWL-Spleißboxen gibt es in vielfältigen Ausführungen, z.B. als Muffe für die Erdverlegung, als Wandgehäuse sowie die häufigste Variante in Form einer 19“-Spleißbox in der Regel mit 1 HE für die Montage in LAN- bzw. Netzwerkschränken.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen
“Multimode” und “Singlemode”?

Leider erleben wir immer wieder, dass bei über 90% der Projekte im Bereich von Unternehmensnetzen falsche Kabeltypen verlegt werden meistens, wenn es schon zu spät ist.

Wenn man bedenkt, dass ein Glasfaserkabel mehrere Jahrzehnte seinen “Dienst” verrichtet, dann sollte man sich bei den Planungen nicht nur auf den “heutigen Bedarf” beschränken, sondern an die nächsten ein oder zwei Jahrzehnte denken.

Wir von telenetwork verfügen spätestens seit dem Jahr 2003 über umfassende Technologie- und Projekterfahrungen in Planung, Aufbau und Betrieb von optischen Netzen für Unternehmensnetze und öffentliche Netze aller Größen und Komplexitäten.

Der eigentliche Kostenblock bei optischen Netzen liegt in der Leistung der Verlegung, meistens erbracht durch Elektrofirmen. Der Preisunterschied der unterschiedlichen Kabeltypen ist dabei betrachtet nur noch “marginal”.

>> Multimode <<

Multimode hat einen größeren Kern. Heute haben diese einen Kern von 50 µm, es gibt ältere Multimodefasern mit 62,5 µm. Größere Kerne bedeuten auf der einen Seite mehr Datenübertragung, andererseits mehr Lichtbrechung, was eine höhere Dämpfung bedeutet.

Der Kerndurchmesser von Multimodefasern beträgt 50 µm bis zu über 1500 µm. Die am häufigsten verwendeten Multimode-Glasfasern im Telekommunikationsbereich sind dabei 50-µm- und 62,5-µm-Gradientenindexfasern. Bei diesen Fasern ist der Kern von einem Mantel mit 125 µm und von einem Coating mit 250 µm Außendurchmesser umgeben (typische Werte für Kerndurchmessern bis knapp 100 µm). Größere Kerndurchmesser werden mit einem Mantel von 15 bis 30 µm und mit einem Coating von 50 µm Dicke versehen.

Fazit:
Heute sollte bzw. kann man Multimode bei steigendem Bandbreitenbedarf nur noch für kürzere Strecken nutzen. Die früher erheblichen Preisunterschiede bei den aktiven Komponenten zwischen Multimode und Monomode sind inzwischen “vernachlässigbar”.

>> Singlemode <<

Die mit Singlemode oder auch Monomode bezeichneten Fasertypen sind definitiv die Wahl der Zukunft – egal ob für Unternehmensnetze oder öffentliche Kommunikationsinfrastrukturen.

Singlemode besitzt dabei einen sehr kleinen Kern (9µm), der nur eine Lichtart erlaubt. Hierdurch ist die Dämpfung sehr gering und bringt den Vorteil diesen Lichtwellenleiter auf längeren Strecken zu nutzen und enorme Bandbreiten transportieren zu können.

Des weiteren können auf diesen Fasertypen optische Multiplexverfahren eingesetzt werden, beispielsweise DWDM, CWDM oder WWDM.

Fazit:
Bei optischen Netzen für die Zukunft sollte sich die Frage des Fasertyps ganz leicht beantworten lassen, nämlich ausschließlich Singlemode bzw. Monomode zu verwenden.

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Erstklassige Referenzen sprechen für sich und natürlich für uns - denn über 900 aktive und partnerschaftliche Kundenbeziehungen mit Unternehmen, Behörden und Organisationen aller Größen und Ausprägungen - erfordern etwas mehr, als "nur Glück" 😉

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